Sauberes Trinkwasser

Der Grafschafter Lions Club Moers (GLMC), der bereits 2017 eine Objektpatenschaft zugunsten des Kinderdorfprojekts “Angaza Children*s Village” übernahm, spendete dem ZAC e.V. ein PAUL-System (Portable Aqua Unit for Lifesaving), mit dem ohne großen Aufwand aus bakteriell und viral verunreinigtem Trinkwasser sauberes Trinkwasser gewonnen werden kann.

Roland Schaffer, Ex-Präsident des Grafschafter Lions Club Moers, übergab am 28.05.2019 im Moerser Schlosspark das aus dem Eigenbestand des GLCM kommende PAUL-System mit einigen Sonderausstattungen an den ZAC e.V., das noch im Juli nach Lutindi geschickt wurde.

Katja Zühlsdorf bedankte sich im Namen des Gesamtvorstandes für diese großartige Sachspende und wurde (siehe Bild) an Ort und stelle von Roland Schaffer in die Funktionsweise des Gerätes eingewiesen. Mit dem PAUL-System steht den Kindern der Grundschule in Lutindi und allen anderen Dorfbewohnern nach der Inbetriebnahme gesundes Trinkwasser zur Verfügung.

Das PAUL-System benötigt keine externe Energiequelle, ist in der Handhabung sehr einfach gehalten und zudem äußerst robust verarbeitet. Ein patentiertes Nano-Membransystems filtert Bakterien, Viren und Schmutzanteile sicher aus dem Wasser heraus.

Bisher wurde das Trinkwasser für alle Bewohner des Dorfes aus einem Bach entnommen, der aber keimbelastet ist und Ursache für häufige Durchfallerkrankungen und starke gesundheitliche Belastungen war. Das gehört nach der Installation des PAUL in Lutindi der Vergangenheit an.

Hier ein kurzes Video zum PAUL-System, entwickelt von Prof. Dr. Frechen von der Universität Kassel>

Sofort nach der unbeschadeten Ankunft des Systems in Lutindi wurde in direkter Nachbarschaft zur Lutindi-Primary-School ein Wasserhäuschen gebaut. Oben im neu erbauten Wasserhaus befindet sich ein 500-Liter großer Brauchwasser-Einfülltank, der das noch verunreinigte Wasser in das darunter liegende PAUL-System einspeist. Hier wird  es dann gefiltert wird. Das nunmehr saubere Trinkwasser gelangt dann in einen unter dem PAUL angordneten 500-Liter großen Trinkwasser-Ausgabetank, aus dem das Dank der Umbauung gekühlte Trinkwasser entnommen werden kann.

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Bienenprojekt

Wer “A” wie Apfelbäume sagt, sollte auch, der Logik folgend, gleich “B” wie Bienen sagen. Auf diesem Grund haben wir beschlossen, zusätzlich zur Anpflanzung von 100 Apfelbäumen ein eigenständiges Bienenprojekt in Lutindi zu starten.

Weil hierzu entsprechendes Wissen notwendig ist, werden wir einen “Bienenverantwortlichen” aus Lutindi bestimmen, der sich dem Projekt inhaltlich widmet. Im nahegelegenen Lushoto werden in jährlich regelmäßigen Abständen Ausbildungen zum Imker angeboten. Zum nächstmöglichen Termin entsenden wir unseren “Bienenverantwortlichen”, der sich anlässlich einer solchen Ausbildung dort zum Imker zertifizieren lässt.

Die Kosten trägt der ZAC. Ebenso wie für die Anschaffung der notwendigen Imker-Ausrüstung und für das erste Bienenvolk, das wir unweit von Lutindi von einem nahegelegenen Dorf bekommen können.

Die Bienenstöcke werden späterhin auf unserem Grundstück stehen und von den Einheimischen betreut. Der geerntete Honig soll zu einem Drittel an die Kinder im örtlichen Kindergarten als Nahrungsergänzung verteilt werden, zu einem Drittel als Einnahmequelle für den/die Imker dienen und zu einem Drittel einen mehr ideell gedachten Finanzierungsbeitrag zu unserem Kinderdorfprojekt leisten.

Neben der Honiggewinnung machen wir mit diesem Nebenprojekt auch die Bestäubung der Apfelbäume ein Stück weit sicherer und schaffen Arbeitsplätze.

Interessant war es auch zu erfahren, dass es in Tansania zumeist stachellose Bienenvölker gibt (sog. Melipolini) gibt. Im Gegensatz zu unseren einheimischen Honigsammlern verteidigen die “Soldatinnen” dieser Gattung ihre Nester mit einer Säuresubstanz.

Apfelbaumprojekt

Im April 2019 haben wir das Apfelbaumprojekt für Lutindi gestartet. Äpfel sind in Tansania ein sehr teurer Nahrungsmittel und deshalb haben wir uns entschieden, dieses Projekt in Eigenregie aufzulegen.

Für die Primary School (Grundschule) hatten wir deshalb 24 Apfelbäume (in drei verschiedenen Sorten) bestellt, die Anfang August 2019 dann auf dem ausreichend großen Schulgelände angepflanzt wurden. Zudem wurden weitere bestellte 6 Bäume dem Areal des Lutindi Mental Hospitals, einem unserer wichtigsten Kooperationspartner vor Ort, gepflanzt. Am Pflanztag war nicht nur das ganze Dorf auf den Beinen. Regionalpolitiker kamen aus Korogwe und wichtige Personen des öffentlichen Lebens, um der Pflanzaktion beizuwohnen.

Nachdem die erste Pflanzung gut angegangen war und alle Bäume auch das Unwetter von Ende 2019 überstanden hatten, haben wir 60 weitere Bäume geordert, die fast alle einen Baumpaten aus dem Umfeld der Fans des MSV Duisburg gefunden haben. Insgesamt konnten so 50 weitere Bäume unterschiedlicher Sorten auf dem Areal der Grundschule angepflanzt werden sowie 10 Bäume auf dem Gelände des Lutindi Mental Hospitals. Die spätere Ernte soll den Schülerinnen und Schülern sowie den Patienten des Hospitals als wichtige Nahrungsergänzung dienen.

Überdies hinaus hat dieses Projekt auch einem pädagogischen Aspekt, da die Kinder in Absprache zwischen uns und der dortigen Schulleitung die persönlichen Baumpatenschaften (Thema Pflege, Bewässerung, Ernte) übernehmen werden. Stichwort Verantwortung! Lutindi ist damit in ganz Tansania eines der ganz wenigen Standorte, an dem Apfelbäume angepflanzt wurden. In einigen Jahren steht hier ein stattlicher Hain.

Die Bilder von beiden Pflanzaktionen sprechen für sich.
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So einfach, wie sich das Projekt anhört, war es aber nicht. Zuerst mussten Sorten gefunden werden, die für eine jährliche Blüte und damit Fruchtausbildung keine Frostperiode benötigen. Frost und Schnee sind in den tansanischen Usambara-Bergen aber nicht das, was man klimatisch dort vorfindet.

In Europa sind wir bei der Suche nach solchen Sorten nicht fündig geworden. In Kalifornien allerdings gibt es eine Baumschule, die sich darauf spezialisiert hat, für die Tropen und Subtropen geeignete und ausreichend resistente Bäume zu züchten.

Mit Kevin, Inhaber der kalifornischen Baumschule “Kuffel Creek” konnten wir Kontakte zu unserem jetzigen tansanischem Lieferanten “Tamu Tamu Apple” knüpfen. Mit “Tamu Tamu Apple” wurde die ideale Sortenzusammenstellung für das Klima in den Usambara-Bergen geklärt. Unser ZAC-Gründungsmitglied Martin Osing, selbst im Gartenbau tätig, hat uns dabei unterstützt, an “Tamu Tamu Apple” die richtigen Fragen zu stellen.

Unser Mitarbeiter Ombeni hat kurz vor der Auslieferung an einem zweitägigen Lehrgang in der tansanischen Baumschule teilgenommen, in dem ihm die Grundlagen zum Anpflanzen und Pflegen von Apfelbäumen vermittelt wurde.

Der ZAC e.V. konnte zur Refinanzierung dieses Sonderprojekts für fast alle Apfelbäumchen Baumpaten finden, denen wir für ihre Spende sehr verbunden sind. Alle Bäumchen sind angegangen unt trugen schon nach kurze zeit die ersten Fruchtansätze.

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Single Mother Cooperation Lutindi

Anfang 2019 gründeten wir in Absprache mit der Gemeinde Lutindi eine kommunale Agrargenossenschaft zugunsten alleinerziehender Mütter, denen wir dafür auf unserem 90.000 m² großen Grundstück Landparzellen zur Eigenbewirtschaftung zur Verfügung stellten.

Zu dem Zweck stellte der ZAC den Frauen das Saatgut und die notwendigen Gerätschaften sowie Gummistiefel für die Feldarbeit bereit. Die  vorläufigen Plankosten lagen bei rund 3.000 Euro. Stand Mai 2019 konnten über die Fans des MSV Duisburg im MSV Portal und gewerbliche Spender aus dem Lebensmitteleinzelhandel bereits rund 2.100 Euro gesammelt werden. Die Differenz wurde aus Eigenmitteln erbracht.

Ziel war es, dass die alleinerziehenden Mütter, die ansonsten aufgrund ihrer persönlichen Situation nicht für den Lebensunterhalt der Familie sorgen konnten, damit in die Lage versetzt werden, für sich selber Nahrungsmittel anzubauen und Ernteüberschüsse auf dem Markt zu verkaufen. Verkaufte Ernteüberschüsse sollen den Frauen zu einem Mehr an selbst bestimmtem Leben verhelfen und ihren Kindern den Schulbesuch ermöglichen. Auch hier wieder “Hilfe zur Selbsthilfe” als oberstes Leitprinzip.

Unterstützt wurden wir fachlich und beratend von unserem Gründungsmitglied Martin Osing und seinem Netzwerk in Hinblick auf sinnvolle Saatgüter, Anbaumethoden, Fruchtfolgen, Bodenoptimierung. Und das alles im Rahmen eines ökologisch sinnvollen, rein biologischen Anbaus für eine gesunde Ernährung und mit pädagogischem Mehrwert für die Region.

Nachdem die Frauen sich dem Projekt angeschlossen hatten, begannen sie umgehend mit der Rodung und Urbarmachung der bereitgestellten Flächen sowie der ersten Aussaat.  Der Herbst 2019 machte jedoch alle Arbeit zunichte, da schwerste Unwetter die komplette Aussaat vernichteten. Auch hier ist der Klimawandel deutlich spürbar.

Die Frauen ließen sich aber keinesfalls entmutigen und bestellten die Felder auf´s Neue. Mit großem Erfolg. Die Ernte fiel sehr üppig aus und belohnte die Hartnäckigkeit und Mühen der allein erziehenden Mütter. Zudem ist der Erfolg Ansporn, die Arbeit fortzusetzen. Somit konnte in nachhaltiges Projekt abgeschlossen werden.

(Slideshow folgt) 

Im Februar 2021 wurde diese Initiative offiziell von der Bezirksregierung anerkannt und unter der Nummer HWK/2021/KIKUNDI/KE/0672 offiziell als “C.B.R.O.  Single Mother Cooperation Lutindi” registriert. Damit ist die Arbeit der Frauen als offiziell anerkannt und sie haben die Möglichkeit zur Eröffnung eines eigenen Kontos und erhalten damit auch Zugang zu Kleinkrediten. 

registration certificate single mothers group Registration letter 

Vorläufiger Kostenvoranschlag

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B a u p h a s e  1

Bodengutachten, Grundbucheintrag
Vermessungskosten, Planierung des Baugrundes                                              Kostenübernahme Bodengutachten durch
Katja und Jens Zühlsdorf, Dinslaken                                                                3.500 € 

Bau einer Brauchwasserzisterne
finanziert durch Krohne Messtechnik GmbH, Duisburg                                     6.000 €

Zisterne

Biologisches Abwasserbecken                                                                               1.500 €
gespendet von Perfacts GmbH, Dorsten
gemeinsam mit b-light Reflecting Ware, Dorsten

Pumpstation mit Wasserspeicher incl. Verrohrung                                             15.500 €
gespendet von
Hargreaves raw material services GmbH, Duisburg und
Familie Ineke und Hilmar Eller, Duisburg

Wasserturm

Beispielbild Wassertank

Energiehäuschen für die Fotovoltaik-Anlage samt Leitungen                              10.000 €
gespendet von
Fiege Logistik Stiftung & Co.KG, Greven

Solarmodule und Speicherbatterien                                                                     35.000 €

Solar

Beispielbild Stromversorgung via Solar-Panelen                                          

Kinderwohnhaus No1: “Ineke´s Huis” für 12 Kinder und 1 House.Mama
gespendet von
Hargreaves raw material services GmbH, Duisburg und
Familie Ineke und Hilmar Eller, Duisburg                                                         20.000 €

Kinderwohnhaus No2: “House Margret” für 12 Kinder und 1 House-Mama
gespendet von
Familien Schulte/Fisser, Duisburg, Essen, Bottrop, Olpe                              20.000 €

Kinderwohnhaus No3: “Kapellmann-House”                                                    20.000 € 
für 12 Kinder und 1 House-Mama   
gespendet von
Kapellmann und Partner Rechtsanwälte mbB, Mönchengladbach

Gemeinschaftshaus mit sanitären Anlagen                                                          27.500 €

Dorfküche im Gemeinschaftshaus                                                                        10.000 €

Vorratsraum, gespendet von Krohne Messtechnik GmbH, Duisburg                 5.000 €

Baugrund planieren                                                                                              30.000 €

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B a u p h a s e  2

Wohngebäude Dorfleitung, Verwaltung, Empfang                                                15.000 €

Kinderwohnhaus No4 für 12 Kinder und 1 House-Mama                                     20.000 €

Kinderwohnhaus No5 für 12 Kinder und 1 House-Mama                                     20.000 €

Hofladen zur Teil-Refinanzierung des Kinderdorfes                                             10.000 €

Nutztierstallungen (Teil der Eigenversorgung)                                                        5.000 €

Kleinviehgehege (Teil der Eigenversorgung)                                                          3.500 €

Überdachter Dorfspielplatz
gespendet von
Michael Plängsken, Wesel                                                                                   3.000 €

Toranlage/Eingang Objektschutz
gespendet von MSV Duisburg e.V.                                                                       2.500 €

Anbauflächen samt Gerätschaften                                                                         8.000 €

Anlage der Wege im Dorfbereich                                                                         10.000 €

Mobiliar/Einrichtungen für die Kinderhäuser                                                         22.000 €

Geräteschuppen und Garage Anteil 1                                                                    2.500 €
gespendet von
Rainer Pastoor, Duisburg
Geräteschuppen und Garage Anteil 2                                                                    2.500 €

Gebrauchtes, geländegängiges Fahrzeug                                                           10.000 €

jeep

Beispielbild Nutzfahrzeug

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B a u p h a s e 3

2 Lodges zur Vermietung an Touristen, Wissenschaftler
als wichtiger Teil der Dorf-Refinanzierung                                                            20.000 €

Überdachter Dorftreffpunkt
gespendet von den
Kupfergeldsammlern aus dem Fankreis des MSV Duisburg                           5.000 €

Ausbildungs-Center für die nachschulische, berufliche Ausbildung                     20.000 €

Begrünung/Beschattung im Dorfbereich                                                                 2.000 €
gespendet vom Grafschafter Lions Club, Moers (GLCM)

Bau eines Sportplatzes für die Dorfgemeinschaft Lutindi,                                      2.000 €
für die beiden Schulen der Gemeinde
und den durch den ZAC e.V. gegründeten Fußballverein C.B.R.O. LUTINDI FC
gespendet von Fans des MSV Duisburg

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Vorläufige Gesamtkalkulation                                                                         387.500 €

davon bereits durch Objektspenden finanziert                                               88,500 €

 

Sie können sich vorstellen, auch eine Objektpatenschaft zu übernehmen? Was dafür notwendig ist, erfahren Sie hier.

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Die Gesamtplankosten beinhalten keine Nachhaltigkeitskosten für Personal, Betriebskosten etc., sondern rein die  budgetierten Bauerstellungskosten + einige Anschaffungen neben den direkten Bauaktivitäten. 

Die oben stehenden Euro-Angaben für die einzelnen Teilobjekte basieren auf Referenzwerten vergleichbarer Objekte und verstehen sich daher als ca-Angabe, die im Einzelfall in nach oben oder unten tendieren können..

Die Usambara-Zebras als Regionalbotschafter

Im April 2018 haben wir uns gemeinsam mit unserer tansanischen NGO C.B.R.O.(Children Bases Reinforcement Organization) entschlossen, in Lutindi ein eigenes Fußballteam zu gründen, das nach einem entsprechenden Spieler-Auswahlverfahren als sportlicher Botschafter unseres Projekts zum Spielbetrieb angemeldet wurde.

Der C.B.R.O. LUTINDI FC war gegründet.


Die Ausstattung des Teams mit zwei kompletten Trikotsätzen übernahm der Trikotausstatter des MSV Duisburg, der US-Amerikanische Ausrüster “Capelli”. Fans des MSV Duisburg spendeten Geld für die Anschaffung von 25 Paar Fußballschuhen. Die Begeisterung beim neuen Team war groß. Es gab bei Ankunft der Trikots und Schuhe einen spontanen Freudentanz

Zum Fußballspielen gehört aber auch ein vernünftiger Fußballplatz. Der vorhandene Acker war nahezu unbespielbar, so dass wir uns entschlossen haben, für die Gemeinde Lutindi einen ordentlichen Sportplatz zu finanzieren und anlegen zu lassen.

Dieser soll auch von den beiden Schulen des Ortes für den Schulsport genutzt werden. Im Oktober 2018 begannen die ersten Arbeiten am neuen Sportplatz. Ein Bach musste in Handarbeit umgeleitet werden. Das ganze Dorf hat ehrenamtlich angepackt und dieses Projekt umgesetzt.

November 2018 Vorbereitende Arbeiten zum Bau des Sportplatzes
Umleitung des Baches


Mitte Dezember 2018 – Die Planierarbeiten haben begonnen

Weiterbau des Sportplatzes Sept. 2020 nach der Zerstörung durch starke Unwetter im Herbst 2019

Kooperation mit dem Hans-Sachs-Berufskolleg (HSBK), Oberhausen

Das Hans-Sachs-Berufskolleg (HSBK), Oberhausen ist für den ZAC e.V. wichtiger Kooperationspartner im Rahmen der technischen Planungen für die baulichen und infrastrukturellen Gewerke des späteren Kinderdorfes “Angaza Children’s Village in Lutindi/Tansania. Schulleiter OStD Marc Bücker und der ZAC-Vorstand haben im Jahr 2017 eine nachhaltige Zusammenarbeit vereinbart. Die Leistungen des HSBK werden für den ZAC e.V.  pro bono ausgeführt.

Im Juli 2017 reiste die erste Arbeitsgruppe des HSBK im Rahmen einer Projektwoche unter Leitung von Dr. Sascha Geifes (ehemals HSBK) nach Tansania, um sich ein Bild von den örtlichen Gegebenheiten zu machen und erstellte erste Pläne.

Anfang 2019 besuchte Georg F. Terbeck (Lehrer am HSBK und Dipl. Bau-Ing.), der das Projekt nahtlos für den ausgeschiedenen Dr. Geifes übernahm, mit zwei Techniker-Schülern Lutindi, um das Baugrundstück zu exakt vermessen und zu kartografieren. Die gesammelten Erkenntnisse und ein gemeinsam erarbeiteter Anforderungskatalog führten in der anschließenden Projektwoche des HSBK zu konkreten Plänen für die Anordnung des Kinderdorfes und für die bauseitigen Ausführungen, die späterhin in der Bauphase auch umgesetzt werden sollen.

Für das Frühjahr 2020 ist eine erneute Reisedelegation des HSBK nach Lutindi geplant, um die ersten baulichen Maßnahmen, vorzubereiten, die in dem Jahr mit dem Bau des ersten Kinderhauses beginnen sollen.

Hausentwurf Beispiel2

Eine von vielen Außenansichten aus den Entwürfen des HSBK für ein Kinderhaus.

Hausentwurf Beispiel 1

Einer von mehreren Entwurfsvorschlägen – Grundriss eines Kinderhauses

Screenshot_2

Vorschlag eines Grundrisses des künftigen, zweiteiligen Gemeinschaftshauses, entwickelt von den Technikern des HSBK-Oberhausen, finalisiert in Zusammenarbeit mit unseren tansanischen Mitarbeitern vor Ort.

Kijiji/kituo Kwa maisha yajayo

Kijiji/kituo kitaitwa ‘Angaza Children’s Village’. ‘Angaza’ ni neno la Kiswahili linalomaanisha “kuangaza’ kitakuwa makazi rafiki kwa watoto hadi 60 ambayo tunataka kujenga. Hiki ndicho ambacho ZAC inataka kutoa kwa watoto itakaowalea. Tutajenga kwenye eneo lenye ukubwa wa kilometa za mraba 90,000 ambalo tumepewa bure na Mohammed Enterprises Tanzania Limited ( MeTL)

Katika eneo letu la ujenzi, tunataka kujenga jumla ya nyumba 5 za kifamilia za kuishi, kila nyumba watoto 12 wataishi na kelelewa. Kila nyumba itajengwa kwa matofali ya saruji na itakuwa na paa lililoezekwa kwa vigae. Na kila nyumba itakuwa na vyumba vitatu vya kulala kwa ajili ya watoto hadi 12. Kila nyumba itakuwa na mlezi wake atakayeitwa ( Mama wa nyumba) ambaye atakuwa na chumba chake pekee kwa ajili yake.

Moyo wa kijiji/kituo utakuwa ni chumba kikubwa cha mkutano, ambapo watoto wataweza kukutana kirafiki katika chumba cha chakula kwa ajili ya kupata vyakula vyao. Chumba hicho cha mikutaano kitakuwa pia na jiko na stoo ambacho kitaongezwa kulingana na mahitaji ili kiweze kukidhi mahitaji ya watoto. Vifaa vya usafi kama bafu, sehemu za kuogea za chini na vyoo vitakuwepo pia katika jengo hili kubwa la mikutano.

Außenansicht des zweiteiligen Gemeinschaftshauses.

Mwonekano wa nje wa Jengo la Mikutano (caption]

Kijiji kwa maisha ya baadae

Imepangwa kwamba, majengo makuu katika kijiji/kituo cha watoto yatajengwa kwa kulizunguka eneo litakalojengwa katikati litakaloezekwa. Hapa sehemu ya michezo iliyoezekwa itajengwa. Ujenzi wa uwanja wa mpira utakuwa mpango wa baadaye kidogo. Miti itapandwa kuzunguka eneo lililokamilika ujenzi kwa ajili ya kuleta sehemu za kutosha zenye vivuli . Kando ya nyumba za kuishi za watoto,na kando ya nyumba ya mikutano, ZAC inapanga kuongeza nyumba zingine, nyumba kwa ajili ya karakana ya ufundi, ( ufundi seremala na ushonaji) nyumba ya kuishi kwaajili ya Msimamizi mkuu wa kituo, na ofisi ya kiongozi wa kituo/kijiji. Nyumba ndogo ya mapokezi, gereji yenye vifaa vya kutosha na duka la vifaa mazao shamba karibu na mapokezi ya kituo. Duka la mazao shamba litakuwa kwa ajili ya kuuza mazao yatakayobaki yatakayozalishwa kituoni kwenye shamba la kituo pamoja na mifogo na matunda kwa watu wa eneo la Lutindi.

Kutakuwa na maeneo kwa ajili ya nyumba za wanyama wa kufugwa kwa ajili ya wanyama wadogo kama mbuzi na kuku,, bustani ndogondogo, kwanza haya yote yanapangwa kufanyika kwa ajili ya kuzalisha chakula kwa ajili ya kituo na sehemu itakayobaki itakayozalishwa kutoka kwenye kilimo na ufugaji, na bidhaa zitakazozalishwa kwenye karakana ya Useremala na ushonaji zitauzwa kwenye duka shamba la kituo.

Haiwezi kwenda bila kusema kwamba kituo kitahitaji miundombinu yake. Chumba kwa ajili ya nishati kitakuwepo cha teknolojia ya sola kusambaza umeme kwenye kituo. Nishati itakayozalishwa kutokana na sola haiwezi kutumika tuu kwa matumizi ya kijiji pekee, inaweza pia kuuzwa kwa wanakijiji kwa ajili ya kuchaji simu, kwa mfano kununua chakula kutoka kwenye vijiji kama sehemu ya kubadilishana.

Sehemu ya kuhifadhia maji itajengwa, itahusisha pia mashine za kuvuta maji (pampu) na teknolojia ya kuchuja maji inayoitwa (PAUL system) kusambaza maji safi na salama kwenye kituo. Maji yatatokana na chanzo safi cha maji tiririka yanayototiririka kandokando ya milima karibu na eneo la kituo cha watoto. Maji kwa ajili ya usafi yatapatikana kutokana na mvua. Kisima cha maji kitajengwa kwa ajili ya kuvuna maji ya mvua, maji haya pia ni kwa ajili ya matumizi ya umwagiliaji kipindi cha ukame kwenye eneo la bustani ya kituo.

Kwa baadaye, na kwa ajili ya kuhakikisha uimara endelevu wa kifedha wa shirika, majengo mawili ya ziada kwa ajili ya nyumba za kulala wageni yatajengwa kama hatua ya baadaye. Watalii watakodisha vyumba wale ambao watapenda kutembelea uzuri wa asili wa Tanzania na wanyamapori na pia itatumika kama shemu ya kuiwezesha taasisi kifedha. Nyumba hizi pia zinaweza kutumika kama nyumba kwa ajili ya wafanyakazi wa kujitolea wa shirika.

Kwa nini Tanzania?

Mwaka 2020, zaidi ya watu milioni 63 wanakadiriwa kuishi katika jamuhuri ya Muungano wa Tanzania. Hadi kufikia mwaka 2015, jumla ya watu inakadiriwa kuwa kati ya watu milioni 72.6. Hivyo basi, nchi hii iliyopo Afrika mashariki inatajwa kuwa nchi iliyopo kwenye uchumi mdogo unaokua ambayo zaidi ya asilimia 40 ya Watanzania wote wana umri chini ya miaka 15. Tanzania ina ukubwa karibu mara tatu ya ukubwa wa nchi ya Ujerumani. Tanzania inafahamika vizuri kwa uzuri wake wa asili. Ni nchi tajiri kwa jamii mbalimbali za maliasili.Kibo ndicho kilele kirefu zaidi cha mlima Kilimanjaro, Mbuga ya wanyama ya Serengeti na maziwa makuu matatu ni sehemu katika Tanzania. Mji mkuu wa Tanzania ni Dodoma, Dar es saalm ni mji mkubwa kuliko yote Tanzania lakini pia ni makao makuu ya baadhi ya ofisi za serikali. Kiswahili na Kiingereza ndio lugha rasmi katika nchi ya Tanzania. Hata hivyo, zaidi ya lugha 125 zinazungumzwa Tanzania. Dini kuu mbili Tanzania ni Uislamu na Ukristo ambapo asilimia 40 ya wakazi wote ni wakristo na asilimia 40 wakiwa ni waislamu.Dini za kimila zinaongeza utofauti wa kidini Tanzania.

Naturvolk der Massai

 

Historia ya Tanzania ni ndogo kwa kulinganisha na imechochewa kwa sehemu kubwa na utawala wa kikoloni uliopita. Katika mwaka 1885, Kampuni ya Kijerumani Africa mashariki ilidai kwamba eneo la Tanzania kuwa ni sehemu ya ngome ya Kijerumani na kujaribu kuanzisha utawala wa kikoloni. Mwaka 1888, mapinduzi yalileta mwisho kwa madai haya na jitihada endelevu na kama matokeo, Utawala wa kikoloni Afrika ulianzishwa.

Mount Kilimanjaro Nationalpark

Wakati wa vita vya kwanza vya dunia majeshi ya wabelgiji na Waingereza kwa pamoja walishambulia eneo ambalo kwa sasa linaitwa Tanzania bara, ( Tanganyika ) ukiondoa Zanzibar. Kwa namna hii, Tanzania kama himaya ya Tanganyika ilikuwa sehemu ya Jumuiya ya Madola chini ya serikali ya Uingereza.

Utawala wa Waingereza ukaisha mwaka 1961 na Tanganyika ikapata uhuru. Mwaka 1964, Tanganyika na Zanzibar zikaungana kuwa nchi moja na kuunda Jamuhuri ya muungano wa wa Tanzania.

Tanzania ni moja kati ya mataifa masikini sana duniani,Karibu nusu ya watanzania wanalazimika kuishi kwa chini ya dola 2 za kimarekani kwa siku. UKIMWI na Malaria ni matatizo mawili makubwa kwenye nchi hii. Kila mwaka makadirio ya watu elfu sitini (60,000) wanakufa kwa ugonjwa wa malaria na karibu asilimia 6 ya wananchi wenye umri kati ya miaka 15 na 49 wana maambukizi ya virusi vya Ukimwi. Magonjwa mengine kama kichocho, na magonjwa ya mlipuko kama homa ya dengu,kipindupindu, kichocho na malale ni magonjwa ya kawaida Tanzania. Huduma za afya kwa wananchi bado hazikidhi japokuwa kuna hatua za maendeleo zilizofikiwa. Hii ni tatizo hasa kwa maeneo ya vijijini.

Hivyo basi, maelfu ya watoto wa kitanzania wanalazimika kukua wakiwa yatima. Matarajio ya umri wa kuishi ya mtu aliyezaliwa Tanzania kwa mwaka 2017 ni miaka 60. Kwa hiyo umri huu zaidi ya miongo miwili, pungufu kuliko hivyo ya watoto waliozaliwa Ujerumani.

Landestypischer Schulraum – Schülerinnen und Schüler in den üblichen Schuluniformen

Kama ilivyo kwa sehemu zote za dunia, elimu ni ufunguo wa maendeleo.Mfumo wa elimu wa Tanzania upo chini serikali ya Tanzania. Tangu mwaka 2002 rasmi, ada za shule hazilipwi tena. Hatahivyo, katika mambo mengine wazazi wanapaswa kulipa kwa ajili ya elimu kwa watoto wao zaidi kama malipo ya chakula cha shule, vitabu, mahitaji binafsi, madaftari ya mazoezi na sare za shule. Hususani kwenye vijiji ambavyo ni masikini hali hii inapelekea kuwa na fursa sizizo sawa za kielimu kwa watoto.

Kutokulitazama hili kamwe haikuwa uchaguzi.