Ein Kinderdorf für Tansania

Wir, der Zebras Active Community e.V. (kurz ZAC), haben eine Vision: Innerhalb von sechs Jahren wollen wir für bis zu 60 besonders benachteiligte Kinder in Tansania ein schützendes und förderndes Kinderdorf finanzieren, bauen und zukunftssicher betreiben.

Erreichen möchten wir, dass die Kinder – überwiegend Waisen – in ihrem neuen Dorf in kleineren Familienverbänden liebevoll umsorgt, gesund ernährt und versorgt mit allen wichtigen Dingen für eine glückliche, gesunde Kindheit aufwachsen können. Doch nicht nur das. Darüber hinaus möchten wir ein Stück wichtiger gesellschaftspolitischer Verantwortung übernehmen, indem wir Impulse geben, die die Zukunftschancen der Kinder nachhaltig verbessern.

So will sie der ZAC nicht nur die Schulausbildung finanzieren, die in der Praxis zum Teil kostenpflichtig ist, und sie bei Lernen unterstützen. Vielmehr sollen die Heranwachsenden auch im Kinderdorf selbst neue Lebenschancen erkennen und entwickeln können. Dies vor dem Hintergrund, dass Fachkräfte, vor allem im Handwerk, in Tansania dringend gesucht werden und eine gute Zukunftsprognose haben.

Blick vom Baugrundstück des späteren Standortes unseres Kinderdorfs in den Usambara-Bergen auf 1.430 m Höhenlage über die afrikanische Ebene. Exakt am Standort des Fotografen sollen die beiden Touristen-Lodges entstehen, die dann einen Beitrag zur Selbstfinanzierung des Dorfes leisten werden. Ein traumhafter Ausblick über eine grandiose Landschaft.

Zur staatlich anerkannten beruflichen Qualifizierung der Heranwachsenden nach der Schulzeit wird innerhalb des Dorfareals eine gut ausgestattete Werkstatt entstehen (siehe Bild unter „Finanzplanung“), in der die Kinder handwerkliche Fertigkeiten im Bereich der Metallbearbeitung/Metallverarbeitung erlernen können. ZAC stellt und finanziert hierzu nicht nur qualifizierte Ausbilder vor Ort, sondern nutzt das Ausbildungs- und Angebot des HSBK-Oberhausen, die Auszubildenden im Bereich der technischen Fortbildung aktiv zu unterstützen. Auch eine Näherei, in der in kleinem Maßstab das Herstellen von Textilien erlernt wird, ist geplant.

Zudem sollen sich die Kinder in ihrem Dorf beim Bewirtschaften landwirtschaftlicher Kleinflächen und in der Nutztierhaltung durch die Übernahme praktischer Arbeiten auf der dorfeigenen Farm üben. Läuft alles nach Plan, wird das Dorf über die Herstellung und den Verkauf eigener Produkte selbst kleine Handelseinkünfte erzielen können, sich finanziell also ein Stück weit selbst tragen.

Leitgedanke des ZAC bei allen Aktivitäten ist es, den Kindern in einem geschützten Umfeld ein selbstverantwortliches, friedliches, wirtschaftlich vernünftiges und ökologisch verträgliches Handeln zu vermitteln. Das verstehen wir unter nachhaltiger Hilfe zur Selbsthilfe für eine menschenwürdige Zukunft.

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