„Brücke der Solidarität“ für einen sicheren Schulweg

Lutindi (bedeutet übersetzt aus der Sprache Suaheli: „Dorf in den Wolken“) besteht aus fünf einzelnen Dörfern mit einer Gesamteinwohnerzahl von rund 3.000 Menschen, aus denen die Kinder teils weite Wege zur Schule auf sich nehmen, um zur Primary School oder zur neu erbauten Secondary School zu gelangen. 

In der Regenzeit ist dieser Weg für den größten Teil der Kinder gefährlich, weil sie an einer Stelle den kleinen Bach queren müssen, der sich gerade in den beiden Regenzeiten zu einem reißenden Gewässer entwickeln kann. Die letzten Regenfälle haben nun der bestehenden „Brücke“, die sich aus dem einfachen Auflegen von losen Holzbrettern definierte, den Rest gegeben. Diese „Brücke“ muss auch von kleineren Fahrzeugen überquert werden.

Die stetigen Bemühungen der Dorfbewohner, dieses zusammengeschusterte Etwas dazu zu bewegen, nicht permanent freiwillig auseinanderzufallen, waren oft nur von kurzer Haltbarkeit gesegnet. Hier, so war uns schnell klar, musste eine Lösung her, und zwar eine dauerhafte und eine speziell für die Kinder sichere.

Also gaben wir unserem ZAC-Vertreter in Lutindi, Ombeni, den Auftrag zum Bau einer festen und damit sicheren kleinen Brücke, die, so der Wunsch unserer Unterstützer aus dem MSV-Umfeld, den sinnträchtigen Namen „Brücke der Solidarität“ in Anlehnung an die bekannte Duisburger Brücke erhalten sollte.

Materialien wurden alsbald im nahem Korogwe beschafft und in die Berge transportiert, das Bachbett erhielt kurzfristig ein neues Bett und zwei stabile Betonröhren wurden längs zur Flussrichtung des alten Bachbettes verlegt. Das Ganze wurde dann mit einer stabilen Betonplatte versehen und die Flanken wurden wieder mit Material angeschüttet.

Am 16.02.2021 wurde die „Brücke der Solidarität“ unter großer Beteiligung der Gemeinde, der Schulkinder und wichtiger Persönlichkeiten aus der Politik eingeweiht.

(Diashow folgt)
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